Produkt · 28. August 2026

Vier FoodTech-Startups aus SPACE-F Batch 7 nutzen Daten für maßgeschneiderte Produkte

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Kaitlyn Baker / Unsplash

Vier Startups aus dem siebten Batch des Beschleunigerprogramms SPACE-F haben Technologien entwickelt, die auf Daten basieren, um personalisierte Lebensmittelprodukte zu schaffen. Die Unternehmen Kresko RNAtech, BeNatureBioLab, ComexSoft und SicPama nutzen dabei unterschiedliche Ansätze, um Daten aus Biologie, Einzelhandel und Gastronomie in marktfähige Lösungen umzuwandeln.

Kresko RNAtech aus den USA und Argentinien analysiert natürlich vorkommende RNA-Moleküle in Lebensmitteln, um bioaktive RNA zu identifizieren. Diese Moleküle könnten neue funktionelle Inhaltsstoffe für Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel darstellen. Das Unternehmen setzt auf die KI-Plattform Serkanto AI, die RNA-Daten mit weiteren biologischen Informationen kombiniert und mithilfe von maschinellem Lernen vielversprechende Kandidaten auswählt. Da RNA instabil ist, entwickelt Kresko zudem Methoden zur Stabilisierung, um die Moleküle für die Weiterverarbeitung nutzbar zu machen.

BeNatureBioLab aus Südkorea konzentriert sich darauf, die Bioverfügbarkeit von Wirkstoffen zu erhöhen. Mit der Technologie HME-DDS, die auf dem Hot-Melt-Extrusionsverfahren basiert, werden Wirkstoffe mit Trägermaterialien kombiniert und in kleinere Partikel überführt. Dadurch soll sowohl die Stabilität als auch die Aufnahmefähigkeit im Körper verbessert werden. Die Bioverfügbarkeit ist entscheidend, da nicht alle Inhaltsstoffe im Produkt auch tatsächlich vom Körper verwertet werden können.

ComexSoft aus Spanien bietet Einzelhändlern eine Echtzeit-Analyseplattform für Markt- und Wettbewerbsdaten. Die Lösung organisiert Daten auf Produktebene und zeigt Preisentwicklungen, Promotions und Trends bei Mitbewerbern auf. Ein Kunde des Unternehmens, der spanische Händler Eroski, verzeichnete laut ComexSoft eine Steigerung des Umsatzes um 900 % und eine Erhöhung des durchschnittlichen Warenkorbs um 86 % in der getesteten Sparte.

SicPama aus Südkorea hat ein QR-basiertes Bestellsystem für Restaurants entwickelt, das Bestellhistorie, Besuchsfrequenz und Kundenverhalten erfasst. Die gesammelten Daten ermöglichen eine gezielte Kundenansprache und personalisierte Angebote. Laut Angaben des Unternehmens führte die Nutzung der Daten zu einer Steigerung der durchschnittlichen Ausgaben pro Tisch um über 50 %.

Techsauce berichtete über diese Entwicklungen.