Produkt · 27. August 2026

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LinkedIn führt neue Meldefunktion gegen KI-generierten Schrottinhalt ein

person writing on glass whiteboard with diagrams
Kvalifik / Unsplash

LinkedIn hat eine neue Funktion eingeführt, die Nutzer dabei unterstützt, als minderwertig eingestuften KI-generierten Inhalt zu melden. Seit der Einführung vor wenigen Wochen wurde die Schaltfläche „Scheint KI-generierter Schrott zu sein“ bereits mehr als eine Million Mal genutzt. Laut Harry Sreenivasan, Produktchef bei LinkedIn, sank die Sichtbarkeit solcher Inhalte für Nutzer um 40 Prozent im Vergleich zu den Wochen vor dem Start der Funktion.

Die Plattform nutzt mehrere Signale, um die Verbreitung gemeldeter Inhalte einzudämmen. Dabei werden Mechanismen eingesetzt, die verhindern, dass einzelne Meldungen gezielt gegen Nutzer missbraucht werden. LinkedIn hatte zuvor bereits Anpassungen an seinen Algorithmen vorgenommen, um die Verbreitung von Texten mit typischen KI-Mustern zu reduzieren.

Ab sofort erhalten Nutzer eine Benachrichtigung, wenn ihr eigener Beitrag als potenziell KI-generierter Schrott gemeldet wurde. Diese Warnung erscheint in der Funktion „Beitragsanalysen“ innerhalb der Anwendung. Die Maßnahmen folgen auf Kritik an der hohen Dichte minderwertiger KI-Inhalte auf der Plattform.

Laut einer Studie stammen schätzungsweise über 40 Prozent der langen Beiträge auf LinkedIn vermutlich aus KI-generierter Erstellung. Die Plattform hatte zuvor Nutzer ermutigt, KI-Tools zur Texterstellung zu nutzen, etwa durch eine Funktion zum „Verbessern“ von Beiträgen und Nachrichten mit KI. Diese Funktion wurde zeitgleich mit dem Start der Meldefunktion für KI-generierten Schrottinhalt entfernt, um die Qualität der Inhalte zu sichern und den professionellen Charakter der Plattform zu bewahren.

Aitnews berichtete über die Einführung der neuen Funktion.