Finanzierung · 20. September 2026
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Khosla-gestützte Mazama Energy hat 135 Millionen Dollar für tiefere Bohrungen in Superheißer Gesteinstechnik aufgebracht
Mazama Energy, ein Startup für geothermische Energie, hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass es 135 Millionen Dollar in einer überzeichneten Serie-B-Runde aufgebracht hat. Die Runde wurde von Centaurus Capital und Doerr Capital angeführt, mit Beteiligung von ConocoPhillips und Shell Ventures. Bestehende Investoren wie Khosla Ventures und Gates Frontier haben ebenfalls nachgelegt, während neue Investoren SiteGround Capital, H. Barton Asset Management und die Jeffrey und Marieke Rothschild Foundation ebenfalls teilnahmen. Mazama wurde im Khosla Ventures Inkubator gegründet.
Das Unternehmen plant, mit dem frischen Kapital horizontale Bohrungen in Superheißer Gesteinstechnik zu entwickeln, die in der Lage sind, 15 Megawatt Strom pro Bohrung zu erzeugen. Der erste Standort in Oregon soll bis 2030 200 Megawatt Strom erzeugen, was einer deutlichen Aufwertung gegenüber den früheren Schätzungen von 5 Gigawatt auf 10 Gigawatt entspricht. Mazama strebt an, ab nächstem Jahr Strom zu erzeugen und hat Land für ein zweites Projekt gesichert. Die Technologie nutzt Tiefen von bis zu 15.000 Fuß, um 750°F (400°C) heiße Gesteine zu erreichen, wobei Wasser unter hohem Druck in einen überkritischen Zustand übergeht, der mehr Energie aufnehmen kann als herkömmlicher Dampf.
Dies ermöglicht bis zu zehnmal mehr Leistung pro Bohrung im Vergleich zu traditionellen geothermischen Systemen. Laut einer Studie der Universität Twente und des Clean Air Task Force könnten weltweit nur 1 % der Superheißer Gesteine 63 Terawatt Strom erzeugen. Die Runde stellt einen bedeutenden Schritt für die geothermische Industrie dar, die als potenzielle Lösung für die Stromversorgung von KI-Datenzentren und anderen großen Verbrauchern angesehen wird.
Berichtet von TechCrunch.