Produkt · 26. August 2026

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Kauf eines iPhones in Japan: Lohnt sich das wirklich? Berechnungen zeigen mögliche Ersparnisse

shallow focus photography of computer codes
Shahadat Rahman / Unsplash

Ein kürzlicher Vergleich der Preise für iPhones in Japan und Frankreich zeigt, dass Käufer unter bestimmten Umständen beim Kauf eines Smartphones im Land der aufgehenden Sonne Geld sparen könnten. Laut Les Numeriques, einem französischen Technikportal, könnte der Erwerb eines iPhones während eines Japan-Aufenthalts vorteilhaft sein – allerdings nur unter spezifischen Bedingungen.

Die Preise für iPhones in Japan liegen aktuell deutlich unter denen in Frankreich. Ein iPhone 17 mit 256 GB Speicher kostet in Frankreich 969 Euro, während es in Japan 142.800 Yen (etwa 773 Euro) im offiziellen Apple Store und bei großen Elektronikhändlern wie Bic Camera kostet. Beim iPhone 17 Pro mit 256 GB Speicher beträgt der Preis in Frankreich 1.329 Euro, in Japan jedoch 194.800 Yen (etwa 1.054 Euro). Der iPhone Air mit 256 GB Speicher ist in Frankreich für 1.229 Euro erhältlich, in Japan jedoch für 177.800 Yen (etwa 962 Euro).

Allerdings gibt es wichtige Einschränkungen. In Frankreich sind Rabatte bei Drittanbietern möglich, etwa bei Orange, Amazon oder Boulanger. So wird der iPhone 17 Pro zeitweise für 1.109 Euro angeboten, der iPhone Air sogar für 879 Euro. Zudem hat Apple kürzlich die Preise in Japan erhöht: Der iPhone 17 kostete zuvor 129.800 Yen (etwa 699 Euro), der iPhone 17 Pro 179.800 Yen (etwa 968 Euro).

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Mehrwertsteuer. Beim Kauf in Japan muss der Käufer bei der Einreise nach Frankreich eine Ware im Wert von über 430 Euro deklarieren und 20 % Mehrwertsteuer zahlen. Dies kann einen Teil der Ersparnis zunichtemachen. Einige Elektronikgeschäfte in Japan bieten jedoch eine Steuerbefreiung (Tax-Free) an, die 10 % des Kaufpreises spart – allerdings nicht bei Apple Stores.

Technische Unterschiede könnten ebenfalls eine Rolle spielen. iPhones in Japan werden ausschließlich mit eSIM angeboten, was für Nutzer ohne eSIM-Karte problematisch sein könnte. Zudem ist der Auslöser-Ton der Kamera in Japan standardmäßig aktiviert, verschwindet jedoch, sobald eine französische SIM-Karte eingesetzt wird.

Laut Les Numeriques lohnt sich der Kauf eines iPhones in Japan vor allem dann, wenn das gewünschte Modell in Frankreich kaum oder nur zu hohen Preisen erhältlich ist. Für den iPhone Air beispielsweise sind die Preise in Japan nicht besonders vorteilhaft, während lokale Händler möglicherweise bessere Angebote machen. Ein direkter Vergleich vor Ort bleibt daher ratsam.

Die Analyse zeigt, dass die Ersparnis stark vom Modell und den aktuellen Rabatten in Frankreich abhängt. Wer gezielt nach einem iPhone sucht, das in Frankreich teuer oder schwer erhältlich ist, könnte in Japan tatsächlich günstiger abschneiden – vorausgesetzt, er berücksichtigt die Mehrwertsteuer und mögliche technische Einschränkungen.