24. August 2026

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C-Politiker fordert Ausschluss von Palantir in Schweden

Two women walking through a warehouse aisle with blue shelving units
Centre for Ageing Better / Unsplash

Der schwedische Politiker Rasmus Elfström, Vorsitzender der Centerstudenter und Kandidat für den Reichstag, fordert den sofortigen Ausschluss des US-Technologieunternehmens Palantir aus schwedischen Behörden. Elfström begründet dies mit mangelnder Transparenz und dem Risiko, dass Palantir Daten nutzt, die eigentlich den Kunden gehören.

Laut Elfström sei Schweden bisher zu blauäugig im Umgang mit Palantir gewesen. Er betont, dass Vertrauen ohne Kontrollmöglichkeiten nicht ausreiche. Die Forderung nach einem Ausstieg wird von Centerpartiet offiziell unterstützt, während Miljöpartiet zustimmt. Vänsterpartiet plädiert dagegen für eine fallweise Prüfung der Zusammenarbeit.

Sverigedemokraterna, Liberalerna und Kristdemokraterna wollen bestehende Verträge beibehalten, während Moderaterna und Socialdemokraterna den Behörden vertrauen, die die Aufträge vergeben. Palantir arbeitet in Schweden nach Angaben des schwedischen Geschäftsführers Anders Fridén mit dem Militär und einigen anderen Behörden zusammen, wobei die genauen Dienstleistungen geheim bleiben.

Palantir verzeichnete 2025 in Schweden eine Nettoeinnahme von 151,1 Millionen schwedischen Kronen, was einem leichten Anstieg gegenüber 146,7 Millionen im Vorjahr entspricht. Die Einnahmen stammen ausschließlich aus externen Verkäufen. Das Unternehmen, das für seine KI- und Analyseplattformen bekannt ist, wird regelmäßig mit Kontroversen in Verbindung gebracht und mit Schurken aus Comicserien verglichen.

Laut Breakit hat Palantir zuletzt Rekordzahlen gemeldet, darunter eine 93-prozentige Steigerung der Einnahmen und Milliarden an Gewinnen.