26. Oktober 2026

Auch veröffentlicht auf Español

K-DATA und ICTA unterzeichnen Vereinbarung zur Zusammenarbeit im Bereich Daten und künstliche Intelligenz

yellow and black fork lift
Pickawood / Unsplash

Die Korea Data Industry Promotion Agency und die kenianische Information and Communication Technology Authority haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit in den Bereichen Daten und künstliche Intelligenz unterzeichnet. Die Unterzeichnung fand am einundzwanzigsten des Monats in der kenianischen Botschaft statt.

An der Zeremonie nahmen der kenianische Minister für Information, Kommunikation und digitale Wirtschaft sowie eine Direktorin der Weltbankgruppe teil. Die Vertreter beider Organisationen setzten ihre Unterschriften unter das Dokument. Dieses Treffen erfolgte im Rahmen des Besuchs einer kenianischen Delegation, die zur Teilnahme an einem von der Weltbank organisierten Gipfel über künstliche Intelligenz und digitale Technologien im Jahr zweitausendsechsundzwanzig angereist war.

Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Erfahrungen Südkoreas bei der Förderung der Datenindustrie mit dem Bedarf Kenias an digitaler Transformation zu verbinden. Geplant sind Maßnahmen zur Schaffung eines Datenökosystems, zur Sicherstellung der Interoperabilität sowie zur Stärkung von Governance, Qualität und Sicherheit. Zudem sind der Austausch von Fachkräften und gemeinsame Forschungsprojekte vorgesehen.

Beide Seiten werden Kontaktbeamte benennen und einen gemeinsamen Ausschuss bilden, um jährliche Umsetzungspläne zu erörtern. Mögliche gemeinsame Projekte sollen unter der Voraussetzung gegenseitiger Zustimmung und Mittelbeschaffung mit externen Finanzierungsquellen wie der Weltbank oder der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit verknüpft werden. Die koreanische Agentur plant, ihre spezifischen Programme zur Unterstützung der Datennutzung als Grundlage für die konkrete Ausgestaltung der Aufgaben zu nutzen.

Zusätzlich führte die koreanische Agentur bilaterale Gespräche mit hochrangigen Vertretern aus mehreren anderen Nationen, um weitere Kooperationsmöglichkeiten zu diskutieren. Ein Vertreter der Agentur nahm auch an einer Podiumsdiskussion über vertrauenswürdigen Datenaustausch teil und betonte die Notwendigkeit institutioneller Grundlagen. ZDNet Korea berichtete über diese Entwicklungen.