21. September 2026
Huawei startet Atlas 960E SuperPoD und Peerium Architektur zur Revolutionierung der KI-Infrastruktur
Am 18. September 2026 präsentierte Huawei auf der Veranstaltung HUAWEI CONNECT 2026 in Shanghai die Atlas 960E SuperPoD und die Peerium Computing Architecture, die darauf abzielen, eine neue Ära der KI-Infrastruktur einzuleiten. Diese Technologien ermöglichen es, eine Million Chips gleichzeitig zu betreiben und bilden somit eine neue Art von Supercomputer.
Die Atlas 960E SuperPoD ist der weltweit erste Supercomputer, der Near-Packaged Optics (NPO) zur Datenübertragung verwendet. Diese Technologie verbessert die Geschwindigkeit und reduziert den Energieverbrauch erheblich, indem sie Licht anstelle von elektrischen Signalen nutzt. Die neue Architektur ermöglicht es, eine Rechenleistung von bis zu 8 EFLOPS zu erreichen und unterstützt bis zu 4.096 AI-Verarbeitungs-Grafikkarten in einem einzigen Gehäuse.
Huawei stellte auch die Peerium Computing Architecture vor, die darauf abzielt, die Grenzen der KI zu überwinden. Diese Architektur ermöglicht es, eine Million Chips gleichberechtigt zu vernetzen, wodurch die Effizienz und Geschwindigkeit bei der Datenverarbeitung erheblich gesteigert werden. Der UnifiedBus (UB) sorgt dafür, dass alle Komponenten nahtlos miteinander kommunizieren können, wodurch Engpässe vermieden werden.
Das Unternehmen gab bekannt, dass die neuen Technologien nicht nur die Leistungsfähigkeit erhöhen, sondern auch den Energieverbrauch um über 550 Kilowatt senken können. Dies entspricht dem Stromverbrauch von mehreren Hundert Haushalten. Die Einführung dieser Technologien wird als entscheidend für die zukünftige Entwicklung von KI-Systemen angesehen.
Huawei plant, jährlich neue Chips der Ascend-Reihe vorzustellen, und betont die Wichtigkeit eines offenen Ökosystems, in dem Entwickler und Nutzer weltweit zusammenarbeiten können. David Wang, stellvertretender Vorsitzender von Huawei, erklärte, dass kein Unternehmen die Verantwortung für die gesamte KI-Welt allein tragen kann. Der Erfolg des offenen Ökosystems wird durch die hohe Zahl an Entwicklern und die wachsende Verbreitung des openEuler-Betriebssystems in China belegt.
Berichtet von Techsauce.