Finanzierung · 17. September 2026

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Buildots sammelt 130 Millionen USD für die Erweiterung seiner KI-Plattform ein

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Fahim Muntashir / Unsplash

Das Unternehmen Buildots hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 130 Millionen USD abgeschlossen. Die Runde wurde von O.G. Venture Partners angeführt.

An der Finanzierung beteiligten sich zudem Lightspeed Venture Partners, Intel Capital, Mohari Ventures, Human Capital, Qumra Capital, Avigdor Vilentz, Viola Growth und Poalim Equity. Mit diesem neuen Kapital erreicht das Gesamtkapital, das das Unternehmen seit seiner Gründung eingeworben hat, eine Summe von 297 Millionen USD. TechTime berichtete über diese Entwicklung.

Buildots entwickelt eine Plattform auf Basis von künstlicher Intelligenz, die als Kontrollzentrum für Bauprojekte fungiert. Das System nutzt Kameras zur Erfassung visueller Daten und setzt Modelle für computergestütztes Sehen ein, um den tatsächlichen Fortschritt vor Ort mit Zeitplänen und dreidimensionalen BIM-Modellen zu vergleichen. Die Technologie identifiziert abgeschlossene Arbeiten, misst die Geschwindigkeit von Subunternehmern und warnt vor Abweichungen sowie Risiken, bevor diese zu tatsächlichen Verzögerungen führen.

Ein wesentlicher Wachstumstreiber ist der weltweite Ausbau von Rechenzentren zur Unterstützung von Infrastrukturen für künstliche Intelligenz. In diesem Bereich nutzt die Plattform eine zeitgestempelte visuelle Dokumentation zur Verifizierung von Arbeiten und zur Identifizierung von Installationen, die nicht dem Modell entsprechen. Zudem ermöglicht die Überwachung unterirdischer Infrastrukturen mittels Drohnenfotos die Kontrolle von Strom-, Wasser-, Abwasser- und Kommunikationsleitungen ab Beginn des Projekts.

Laut Angaben von Buildots wurde das System bereits für Rechenzentrumsprojekte mit einer Gesamtfläche von 425 Millionen Quadratfuß eingesetzt, die einen Gesamtwert von 88,3 Milliarden USD und eine Kapazität von 9,93 Gigawatt aufweisen. Zu den Kunden gehören Digital Realty, nicht genannte große Cloud-Betreiber sowie Bauunternehmen wie Mortenson, STO Building Group, JE Dunn, Bouygues und HOCHTIEF. Auch Intel setzt die Plattform beim Bau von Chipfabriken ein, wobei die Technologie laut Buildots die Kosten für Nachbesserungen um 4,3 Prozent senkte und Verzögerungen von etwa vier Wochen pro Fabrik verhinderte.

Das Unternehmen berichtet von einem jährlichen Umsatzwachstum des Dreifachen in den letzten Jahren. Mehrjährige Verträge in Millionenhöhe für mehrere Standorte oder gesamte Projektportfolios machen mittlerweile einen bedeutenden Teil der Geschäftstätigkeit aus.

Die neuen Mittel sollen dazu verwendet werden, die Aktivitäten in Nordamerika und Europa auszuweiten. Zudem plant Buildots, die Nutzung der Plattform über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg zu vertiefen und dem Management ein einheitliches Bild über gesamte Portfolios zu bieten.